Glasfaserausbau geht ins 2. Jahr

Mank.- Im Rahmen der Generalversammlung der GMO Glasfaser GmbH am 14. September im Stadtsaal Mank wurde Bilanz gezogen und ein Ausblick auf den nächsten Bauabschnitt gegeben.

12 Gemeinden haben sich im Jahr 2023 zu einer eigenen Gesellschaft zusammengeschlossen, um den flächendeckenden Glasfaserausbau in der Region zu schaffen. 500 Kilometer Leitungen werden von 2026-2029 verlegt, 2.300 Haushalte werden dabei erschlossen. Für das Projektvolumen von 41,2 Mio.€ konnten 90% an Förderung bei EU und Land NÖ erreicht werden. Mitte 2025 konnte die Förderzusage des Bundes erreicht werden, 1 Jahr später konnten 66% der Haushalte zur Teilnahme am Projekt bewegt werden. Im September 2025 fand der Baustart statt, bereits im Dezember gingen die ersten Haushalte online. In der ersten Bauetappe wurden heuer 137 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und 5,6 Mio. Euro investiert. Die Bauarbeiten sind für heuer abgeschlossen, die Aktivierung der Haushalte läuft derzeit - 150 Haushalte sind bereits online.


Die nächste Ausbauetappe
Die Ausschreibung für die nächste Ausbauetappe läuft bereits – bis Ende November werden die ausführenden Firmen feststehen. Die Schätzkosten für die 127 Kilometer Leitungen betragen 6,4 Mio. Euro.
Zufrieden mit dem Verlauf der Arbeiten zeigen sich die beiden Geschäftsführer Gerhard Groiss und Martin Leonhardsberger: „Wir sind im Zeitplan und bei den Finanzen auf der sicheren Seite unterwegs.“ Der Jahresabschluss 2025 samt Lagebericht wurde von den Gesellschaftern einstimmig genehmigt.

Foto: Otto Jäger (Neumarkt), Johannes Zuser (Hürm), Günther Pfeiffer (Texingtal), Leopold Lienbacher (Kirnberg), Gerlinde Bernhuber (Kilb), Planer Raimund Schuster, Martin Leonhardsberger, Gerhard Groiss, Franz Rafetzeder (Wieselburg-Land), Gerlinde Muhr (Bischofstetten), Gerhard Bürg (Zelking-Matzleinsdorf), Alois Mellmer (St. Georgen/Leys), Gudrun Haas (St. Leonhard/Forst), Reinhard Rausch (St. Margarethen/Sierning); nicht am Foto: Walter Seiberl (Oberndorf/Melk).